Katharina Schellenberger

Malerei

Katharina Schellenberger widmet sich dem Menschlichen in all seinen psychischen und physischen Ausprägungen. Der Ursprung der Arbeiten findet sich in Träumen und Erinnerungen, Zeitungsberichten, Literatur und Musik. Durch Selektion und Kombination verschiedenster Erfahrungen entstehen Momentaufnahmen, bei denen nicht die korrekte Form im Vordergrund steht, sondern der seelische Gehalt oder der unmittelbare Ausdruck eines Gedankens.
Es sind surreal- groteske, märchenhaft-verstörende Arbeiten in expressiver Form mit Szenen ohne logische Abfolge. Unangenehme Bildinhalte werden oft in schönen Farben dargestellt. Beim Enstehungsprozess versucht KS aus dem Unterbewußtsein, oder zumindest Vor-Bewußtsein zu schöpfen, ähnlich Art Brut oder Outsider Art.
Allgemein handeln die Bilder von der Unsicherheit menschlichen Daseins, von der Fragilität des Bewußtseins auf der einen Seite und dem Aufbruch ins Unbekannte, von der Entdeckung ungeahnter Welten auf der anderen Seite. 

Katharina Schellenberger (*1978) studierte zwei Jahre Malerei an der Accademia di Belle Arti in Rom. Während dem anschließenden Studium der Zahnmedizin und einer Doktorarbeit zum Thema Schizophrenie, beides abgeschlossen an der LMU München, war sie stets künstlerisch tätig und bezog ihr erstes – immer noch bestehendes- Atelier am Goetheplatz. Seit 2007 arbeitet sie hauptberuflich als Künstlerin. Sie gewann 2009 den Valentine-Rothe-Preis, 1.Platz, in Bonn. Öffentliche Ankäufe, z.B. durch die Bayerische Staatsgemäldesammlung, folgten. 

Letzte Ausstellungen:
Galerie Napa, Rovaniemi/FIN; BBK Kunsthalle, Augsburg; Kunstverein Landshut; Städtische Galerie, Traunstein; Inselgalerie, Berlin; Buchheim Museum, Bernried; Kunsthaus Kaufbeuren; Galerie Menil`8, Paris/FR; Galleri Heike Arndt, Kettinge/DK; Artothek, Mayenne/FR;  Magda-Bittner-Simmet Stiftung, München;  Malura Museum, Oberdießen; Schaezlerpalais, Augsburg; Städtische Galerie, Wertingen; Galerie Noah, Augsburg; Galerie Orange, Tegernsee; Künstlerhaus Marktoberdorf; …